Abenteuer-Rubrikübersicht

Überblick über eine der wichtigsten Kategorien der Videospiele

Willkommen in der PixelPenne Rubrik für “Abenteuerspiele”. Hier und in den folgenden Beiträgen wollen wir uns ein wenig mit dieser wirklich tollen Kategorie von Videospielen befassen. Abenteuerspiele umfassen ein wirklich breites Spektrum an zum Teil vollkommen unterschiedlichen Spielen. Die Chance, hier das “passende” Spiel  zu finden, ist also entsprechend groß.
Für Anfänger im Bereich der Videospiele gibt es hier eine Menge interessanter Spiele aber auch Videospielveteranen sollten unbedingt einen Blick riskieren denn wie bereits erwähnt, bieten die Abenteuerspiele praktisch für Jedermann etwas.
Was soll es beispielsweise sein? Ein ruhiges Spiel in dem man ganz entspannt eine schöne Geschichte präsentiert bekommt und im Rahmen dieser ein paar Rätsel lösen muss, dafür aber nicht zu hektischen Kämpfen gezwungen wird? – Hier sind die Point&Click Adventures ideale Kandidaten!
Gerade für Einsteiger im Videospielbereich eignen sich Point&Click Adventures besonders. Sie geben uns in der Regel immer genügend Zeit für unsere Handlungen so dass wir immer in Ruhe über den möglichen Lösungsweg nachdenken können ohne ständig Angst haben zu müssen, dass uns irgendein gemeiner Gegner vorhat, uns einen Dolch in den Rücken zu rammen.
Oder soll es lieber eine Art “interaktiver Krimi” nach bester Edgar Wallace Manier sein? Für diesen Geschmack gibt es die sogenannten “Krimi Adventures”. Auch diese Spiele arbeiten meistens nach dem “Point&Click” Prinzip. Die Handlungen halten sich dabei aber immer an die bekannten Krimi-Elemente – es gibt halt immer irgendwo einen Mordfall oder ein unbekanntes Phänomen aufzuklären und ganz gewiss war der Mörder in den seltensten Fällen tatsächlich der Gärtner…
Artwork zu “The Last of Us” 1
Wenn es auch etwas mehr “Action” sein darf ist die Kategorie der “Action Adventures” vielleicht das Richtige? Aber Vorsicht, diese Spiele verlangen schon ein wenig mehr von uns. Der Umgang mit Gamepad und/oder Maus sollten wir beherrschen und wir sollten auch nicht vor gelegentlichen Kampfeinlagen nicht zurückschrecken.
Bei Action-Adventures geht es in der Regel schon ordentlich zur Sache, ohne dass wir gleichzeitig auf eine interessante Geschichte verzichtet müssen. Keine Sorge, selbst hier sind wir oft noch weit von den Ansprüchen der echten “Action” Spielen entfernt aber ein wenig Geschick im Umgang mit Gamepad und Co. sollten wir uns bereits angeeignet haben.
Wer sich lieber einen eigenen Helden erschafft und mit diesem in einer epischen Geschichte den Kampf gegen die Mächte des Bösen aufnimmt und unzählige Abenteuer besteht, der sollte sich auf jeden Fall unsere “Rollenspiele” anschauen.
Hier haben wie außerdem die freie Auswahl: Für die ruhigeren Stunden vor dem PC oder der Konsole eignen sich die “klassischen Rollenspiele” hervorragend. Auch Action-Freunde kommen nicht zu kurz, unter den Action-Rollenspielen gibt es einige Vertreter die mit ihrem nahezu perfektem Gameplay und den epischen Geschichten echte Videospielgeschichte geschrieben haben.
Screenshot zu “Middle Earth:Shadow of Mordor” 2
Wer dagegen sein Glück lieber online mit Freunden und Bekannte sucht und mit ihnen zusammen auf die aufregende Jagd nach legendärer Beute geht, der wird sich bei den Online-Rollenspielen garantiert wohlfühlen. Hier können wir ganz neue (online) Welten entdecken und aufregende “Quests” zusammen mit unseren Freunden erfüllen.

 

Abenteuerspiele?
Die Spielkategorien, die wir hier mal eben in der Rubrik “Abenteuerspiele” vorstellen, umfassen in Wirklichkeit eine unglaubliche Menge an zum Teil komplett unterschiedlichen Spielen. Das größte Problem beim Einsortieren von Spielen oder definieren von Kategorien sind heutzutage die nur noch wage vorhandenen Genregrenzen.
Früher war es einfach: Wurde geschossen, war es ein Shooter, wurde dagegen Auto gefahren, war es eine Rennsimulation. In der heutigen Zeit teilen sich die Spiele jedoch viele Eigenschaften und es gibt nur noch sehr wenige Alleinstellungsmerkmale.
Screenshot zu “The Witcher 3: Wild Hunt” 3
In dieser Rubrik haben wir das Problem z.B. bei den Action-Adventures und Action-Rollenspielen. So kann es durchaus sein, dass wir hier bei der PixelPenne ein Spiel unter Action-Adventure einstufen, andere Magazine oder Quellen allerdings als Rollenspiel.
Dieser Umstand war auch einer der Gründe, warum wir beim Aufbau dieser Seite auf die Einstufung in die eher “klassischen” Kategorien verzichtet haben und die einzelnen Genres wesentlich allgemeiner sortieren. Wir haben so die Möglichkeit, dann an den jeweiligen Stellen dann direkter auf die eigentlichen Unterschiede zwischen den Genres einzugehen.
Sagen wir mal so, im Grunde sollte es uns erst einmal (fast) egal sein, in welche Kategorie ein Spiel nun als welchen Gründen auch immer einsortiert wird, wichtig ist ja erst Mal nur, dass wir etwas finden, was unserem Geschmack entspricht – wie das dann heißt, ist ja so gesehen Nebensache.
Wenn wir uns ein neues Auto kaufen, so sind uns ja auch zuerst einmal die technischen Daten, das Aussehen und die Ausstattung wichtig. Wenn wir ein passendes Fahrzeug gefunden haben, und der Verkäufer uns mitteilt zu welcher Fahrzeugklasse (z.B. SUV) es gehört, sollte uns diese Information auch nicht mehr wesentlich von der Kaufentscheidung abhalten.

 

Was macht ein Abenteuerspiel aus?
Screenshot zu “Dragon Age Inquisition” 4
Bei allen Spielen aus dieser Kategorie, ganz egal ob es sich dabei um ein Krimi-Adventure, Hack&Slay- oder Online-Rollenspiel handelt, steuern wir zuerst einmal eine Spielfigur, oder manchmal auch Spielergruppe, über den Bildschirm.
Mal mit dem Gamepad, mal mit der Maus, je nach Sub-Genre und Spiel liegt der Fokus dann mal mehr auf der Geschichte und mal mehr auf kämpfen.
Schlussendlich erzählen uns Abenteuerspiele immer eine Geschichte die wir mit unserer Spielfigur erleben. Auf dem Weg zum Spielziel müssen dabei in der Regel (unterschiedlich schwere) Rätsel gelöst werden und manchmal auch Bösewichte auf die ein oder andere Art aus dem Verkehr gezogen werden.
Wesentlich ist also die Geschichte, die sich um unseren Spielcharakter dreht. Die Welten von Abenteuerspielen sind dafür in der Regel auch vergleichsweise groß und oft auch landschaftlich wirklich beeindruckend angelegt. Es ist keine Schwierigkeit, in eine solche Welt “einzutauchen” und die Abenteuer der eigenen Spielfigur praktisch mitzuerleben.

 

Allgemeiner Umfang von Abenteuerspielen
Artwork zu "The Wither 3: Wild Hunt" <sup>5</sup>
Artwork zu “The Witcher 3: Wild Hunt” 5
 Abenteuerspiele sind in den meisten Fällen durchaus recht umfangreich. Besonders die Rollenspiele bieten uns meist riesige Welten voller interessanter Plätze und Gefahren.
 Wir wollen die Angaben mal etwas konkreter machen indem wir die Umfänge einmal ganz grob in Spielstunden erfassen. Wir gehen jetzt einmal von einem ganz “normalen” Spieler aus, der auch durchaus ein paar Anläufe für das ein oder andere Rätsel benötigt.
Ein solcher Spieler wird für die meisten Point&Click Adventures in etwa 5 bis 15 Stunden benötigen, das kommt natürlich immer etwas aufs jeweilige Spiel an. Für Action-Adventures sollte unser normaler Spieler schon mal durchaus zwischen 20 und 50 Stunden rechnen.
Wenn wir noch etwas mehr Zeit zum investieren haben, können wir von den Adventures zu den Rollenspielen wechseln. Die klassischen aber auch die Action-Rollenspiele schlagen schnell mal mit 100 und mehr Spielstunden zu buche – und das, wenn man sich nicht mal besonders viel Zeit nimmt…
Wenn wir es aber spieltechnisch mal so richtig krachen lassen wollen, sollten wir uns den Online-Rollenspielen widmen. Hier können wir uns alleine im Startbereich schnell über 20 Stunden aufhalten und danach fangen wir praktisch erst richtig mit dem Spiel an!
Die Spielzeiten, die wir in ein solches Spiel investieren können, werden nicht mehr in Stunden, Tagen oder Wochen, sondern eher in Monaten und Jahren gemessen! Was dabei das Unglaubliche ist – selbst nach vielen Jahren des Spielens machen diese Spiele immer noch Spaß!

 

Benötigte Hardware
Lego Dungeons&Dragons Gruppe 6
Abenteuerspiele gibt es grundsätzlich für alle aktuellen Konsolen und natürlich auch für den PC. Im Grunde benötigen wir keine wirklich “besonderen” Eingabegeräte. An den Konsolen sind die Spiele logischerweise sowieso an die vorhandenen Gamepads angepasst/optimiert. Am PC haben wir oft die Wahl zwischen dem Gamepad und einer Maus+Tastatur Steuerung.
Wenn wir also für unseren PC neben der Maus auch ein Gamepad besitzen, sind wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite was die Eingabegeräte anbelangt.
Es gibt hin und wieder Spiele, die exklusiv für eine Konsole erscheinen. Wenn wir ein solches Spiel spielen wollen müssen wir logischerweise auch die “richtige” Konsole besitzen. In der Regel sind aber  heutzutage die meisten Titel sogenannte Multi-Plattform-Titel und erscheinen daher auf allen verfügbaren Konsolen und natürlich dem PC.
Wenn wir mit dem PC spielen ist natürlich noch unsere entsprechende (Hardware-)Konfiguration wichtig: Also welche Grafikkarte ist verbaut, wie “schnell” ist unser Prozessor, wie viel Arbeitsspeicher und so weiter.
Da diese ganzen Themen für viele Computerbenutzer oft “Böhmische Dörfer” sind, haben wir auch einen Hardwarebereich hier bei der PixelPenne eingerichtet. Hier sprechen wir alle hardwarespezifischen Dinge an und zeigen zudem einige sinnvolle PC Konfigurationen für jeden Geldbeutel, mit denen wir für die unterschiedlichsten Spielkategorien gewappnet sind.

 

Übersicht über die Sub-Genres von Abenteuerspielen

Die Rubrik “Abenteuerspiele” bietet eine gewaltige Menge an Spielen der unterschiedlichsten Ausprägungen an. Wir versuchen natürlich, die “größten” Gruppen ausführlicher vorzustellen aber aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten werden wir einige kleinere “Genre-Mixe” lediglich ansprechen und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher ausarbeiten.
Werden die Ausarbeitungen zu gewissen Genre-Mixen besonders gewünscht, werden wir uns an dieser Stelle natürlich beeilen, die entsprechenden Inhalte nachzuliefern – Das kann am besten in unserem Forum diskutiert werden.

 

Point&Click Adventure
Point&Click Adventures stellen sozusagen das Rückrad der Adventure-Spiele dar. Bezieht sich der Name eher auf die Art der Steuerung, so stehen die Spiele aus dieser Kategorie generell für vergleichsweise entspannten Rätselspaß mit guter Story und zeitlosem Gameplay.
Der Grafikstil ist dabei sehr unterschiedlich, von einfacher “Pixelgrafik” bis hin zu liebevoll handgezeichneten Szenerien oder 3D Grafik ist heutzutage alles dabei.
Point&Click Adventures finden sich häufig auf dem PC als Plattform wieder. Es gibt aber selbstverständlich auch einige Vertreter, die auf Konsolen gespielt werden können.
Das wirklich tolle an Point&Click Adventures ist ihre Zeitlosigkeit. Selbst heute noch kann man ein 20 oder 30 Jahre altes Spiel einschalten und damit immer noch 100% seinen Spaß haben – es ist einfach wie bei einem guten (alten) Film – eine gute Aufmachung und spannende Story mit entsprechendem (Spiel-)Witz  wird einfach nie wirklich alt.

Screenshot zu "Edna bricht aus"
Screenshot zu “Edna bricht aus” 7
Alle Informationen zu Point&Click Adventures gibt es hier:
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Action Adventures
Wie der Name vielleicht bereits vermuten lässt, bieten Action-Adventures grundsätzlich ein wenig mehr “Aufregung” als z.B. die ruhigeren Point&Click Vertreter des Genres. Wie hektisch es dann tatsächlich wird, ist aber von Spiel zu Spiel unterschiedlich.
Es heißt also nicht, dass wir von Action-Adventures grundsätzlich Abstand nehmen sollten, wenn unsere Vorlieben eher bei “langsamen” oder ruhigeren Spielen liegen.
Seit einigen Jahren werden die Action-Adventures immer beliebter und auch vielseitiger. Direkte Steuerung per Gamepad oder Tastatur+Maus, tolle Grafiken und interessante Geschichten – Das alles zeichnen Action-Adventures aus.
Neben den Action-Rollenspielen, die ihrerseits noch etwas mehr Wert auf den Spielcharakter und dessen Entwicklung legen, haben die Action-Adventures mit den größten Anteil an den heutigen (Offline-) Abenteuerspielen.
Action-Adventures können sich in sehr vielfältigen Umgebungen abspielen. Das klassische Thema ist natürlich immer der “Held” in einer Fantasy-Umgebung. Die Story-Autoren der Spiele haben sich in den letzten Jahren aber immer neue Themen und Szenarien ausgedacht daher sind moderne Action-Adventures alles andere als Einheitskost.
Es kommt natürlich am Ende darauf an, wonach uns der Sinn steht. Möchten wir mit dem Schwert durchs Land ziehen? Zaubersprüche wirken? Oder lieber in einem modernen Setting eine Handfeuerwaffe bedienen?
Düstere Zukunftsvisionen, archaisches Mittelalter, post-apokalyptische Umgebungen oder auch fiktive wie reale Kriegsschauplätze, dies alles können Umgebungen für Action-Adventures sein.

Artwork zu "Tomb Raider"
Artwork zu “Tomb Raider” 8
Alle Informationen zu Action-Adventures gibt es hier:
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Action-Rollenspiele
Von den Action-Adventures kommen wir nun zu den Action-Rollenspielen. Im Wesentlichen finden sich die Unterschiede zwischen diesen beiden Kategorien tatsächlich nur im Detail. Dies ist auch der Grund der eingangs erwähnten Schwierigkeit, aktuelle Spiele definitiv einem Genre zuzuordnen.
Wir definieren es so: Bei einem Rollenspiel wird im Gegensatz zum Adventure, wesentlich mehr Wert auf den Spielcharakter – den “Avatar” – gelegt. Bekommen wir diesen bei einem Adventure in der Regel vorgegeben und können maximal noch zwischen einer männliche oder weibliche Variante wählen, so gibt uns ein Rollenspiel in der Regel die Möglichkeit, “unseren” Spielcharakter vollständig selbst zu gestalten.
Das fängt bei den Äußerlichkeiten wie Geschlecht, Größe, Körperstatur und Hautfarbe an und kann dann bis ins kleinste Gesichtsdetail wie Nasenbreite und -krümmung, Augenfarbe und Form der Wangenknochen gehen.
Weiter bestimmen wir auch selbst, welche Eigenschaften unser Avatar haben soll. Soll er oder sie mehr der robuste Nahkämpfer mit viel Lebensenergie und Kraft sein? Oder möchten wir lieber in Form eines Magiers mit gefährlichen Angriffszaubern jedoch lediglich mit einer Stoffrobe bekleidet durch die Welt ziehen? Das alles bleibt in einem Rollenspiel vollkommen uns überlassen.
Bei manchen Rollenspielen ist die Charaktererstellung so umfangreich, dass wir alleine schon hiermit mehrere Stunden verbringen können. Und wenn wir am Ende unserem Avatar auch noch einen Namen geben müssen, wird es dann meistens noch einmal richtig interessant…

Screenshot zu "Fallout 4"
Screenshot zu “Fallout 4” 9
Alle Informationen zu Action-Adventures gibt es hier:
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Online-Rollenspiele
Jetzt gehen wir wieder einen Schritt weiter und kommen  als nächstes zu den Online-Rollenspielen. Online-Rollenspiele, oder oft auch als “MMORPG” (Massive-Multiplayer-Online-Role-Play-Game) bezeichnet, sind schon immer ein sehr wichtiges Unter-Genre der Rollenspiele gewesen.
Etwa ab Ende der 90er Jahre wurde dieses Genre gegründet und seit dem immer beliebter (natürlich gestützt durch die Tatsache, dass immer mehr Menschen einen Internetzugang bekommen).
Für diese Art von Rollenspiel muss unser PC oder Konsole auf jeden Fall mit dem Internet verbunden sein. Ohne Verbindung (also “offline”) ist in der Regel kein Spiel möglich, da alle Daten unseres Spielcharakters vom Spiele-Server verwaltet werden.
Und wo ist hier nun spielerisch der Unterschied zu einem “normalen” Rollenspiel? Zum einen funktioniert die Steuerung oftmals nicht so direkt wie z.B. bei den Action-Rollenspielen. Wir haben in der Regel mehr wie bei den “Klassischen-Rollenspielen” eine bestimmte Anzahl an Aktionen die wir per Mausklick oder Tastendruck auswählen und die von unserem Charakter anschließend selbstständig ausgeführt werden (z.B. angreifen).
Die Spiele umfassen dabei meist riesengroße Welten (voller Gefahren) in der wir uns mit steigender Stufe unseres Charakters immer weiter voran wagen können.
Eines der wichtigsten Elemente der Online-Rollenspiele ist aber wohl die Tatsache, dass wir jederzeit mit anderen Menschen zusammenspielen können. Wir können uns mit Freunden und Bekannten in Gruppen (auch “Gilden” genannt) organisieren und gemeinsam Streifzüge durch besonders gefährliche Gebiete oder “Dungeons” unternehmen, in denen wir alleine gnadenlos scheitern würden.
Darin liegt auch die ganz besondere Faszination bei den Online-Rollenspielen. Wir unternehmen alle Abenteuer gemeinsam mit anderen und müssen uns zur Bewältigung der Aufgaben immer gut abstimmen. Vorteilhaft ist es auch, wenn eine Spielgruppe dabei aus unterschiedlichen Charakteren wie z.B. Nahkämpfer, Fernkämpfer und/oder Magier besteht. So kann (bzw. muss) man sich im Kampf gegenseitig unterstützen.

Screenshot zu "World of Warcraft"
Screenshot zu “World of Warcraft” 10
Alle Informationen zu Online Rollenspielen gibt es hier:
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Klassische Rollenspiele
Jetzt haben wir schon die Action- und die Online-Rollenspiele betrachtet aber eine wirklich wichtige Kategorie ist bislang noch nahezu unerwähnt geblieben: Die sogenannten “Klassischen-Rollenspiele”.
Was bedeutet denn nun das “Klassisch” im Namen? Nun ja, im wesentlichen soll es aussagen, dass es sich um ein Spiel nach dem wirklich ursprünglichen Rollenspielprinzipien handelt.
Es ist definitiv kein Action-Spiel und es wird auch nicht online gespielt. Klassische Rollenspiele sind praktisch der Ursprung der Idee, Rollenspiele als Videospiele zu entwickeln.
Die Spielfigur oder oft auch Spielergruppe (in diesem Zusammen oft auch “Party” genannt)  steuern wir dabei in der Regel per Maus+Tastatur.
Die Kämpfe werden durch einfache Aktionen ausgefochten. Wir wählen eine Aktion und die Spielfigur führt diese aus. Es wird dadurch kein besonderes Reaktionsvermögen oder Geschick von uns gefordert. Taktisches Vorgehen ist natürlich trotzdem wichtig. Viele Spiele lassen daher die Kämpfe auch zum Teil rundenbasiert ablaufen oder bieten uns die Möglichkeit den Zeitablauf zwischendurch zu pausieren.
Klassische Rollenspiele zeichnen sich durch ihre oftmals sehr ausgeprägten Geschichten aus. Im Vergleich zu den “Action-Rollenspielen” können wir als Spieler das gesamte Geschehen jedoch ohne “unnötigen” Stress genießen und uns dabei mehr auf Spielfigur und Geschichte konzentrieren.

Screenshot zu "Divinity: Original Sin"
Screenshot zu “Divinity: Original Sin” 11
Alle Informationen zu Klassischen Rollenspielen gibt es hier:
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Hack & Slay Adventures
Der Name “Hack&Slay” Adventure hört sich zuerst einmal ziemlich gemein an, dahinter verbirgt sich aber ein sehr unterhaltsames und fesselndes Spielprinzip. Wir steuern die Spielfigur meist mit Maus+Tastatur und können das gesamte Spielgeschehen aus der Außenansicht überblicken.
Unsere Aufgabe? Wir steigen hinab in eine Höhle (auch “Dungeon” genannt) und töten alle Monster, die wir darin finden können! Egal was sich uns und unserer Gruppe in den Weg stellt, es wird nicht verhandelt sondern direkt das Schwert gezückt! So können an einem Spielabend schnell mal tausende von virtuellen Monstern auf die ein oder andere spektakuläre Weise das Zeitliche segnen.
Wozu das Ganze? Na für neue Ausrüstung, Erfahrungspunkte und Levelaufstiege. Die Monster “droppen” (das bedeutet, sie lassen nach ihrem virtuellen Tod Gegenstände für uns zurück) mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit nämlich zum Teil sehr nützliche und mächtige Ausrüstung, mit der wir unseren Charakter verbessern können – und wollen!
Das hört sich seltsam an? Macht aber einen unglaublichen Spaß! Durch die ständige Hatz nach neuer Ausrüstung wird so ein Hack&Slay auch nach vielen Stunden nicht langweilig. Das Beste kommt aber noch – man kann diese Spiele auch mit Freunden und Bekannten im Multiplayer spielen!
Dann beginnt der Spaß erst so richtig – wenn wir mit einer entsprechenden Gruppe hunderte oder gar tausende von Monstern besiegt, uns gegenseitig in schwierigen Passagen hilft und am Ende den Oberbösewicht (Endboss) gemeinsam besiegen kann, ist dabei schon so manche Geschichte für spätere Stammtischrunden entstanden!

Screenshot zu "Diablo 3"
Screenshot zu “Diablo 3” 15

 

Alle Informationen zu Hack&Slay Adventures gibt es hier:
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Story-Adventures
Story-Adventures sind ein relativ neues “Phänomen” im Spielbereich. Bisher wurden (leider) noch nicht so viele Spiele dieser Kategorie veröffentlicht aber die bereits erschienen Spiele sind absolute Meisterwerke!
Story-Adventures ähneln schon fast einem interaktiven Film. Wie der Name bereits vermuten lässt liegt das Hauptaugenmerk auf der erzählten Geschichte. Die Rätsel werden in der Regel etwas einfacher gehalten um den Spielfluss nicht negativ zu beeinflussen. Die Spielfigur wird per Maus oder Gamepad durch sie Spielwelt gelenkt und kann diverse Aktionen ausführen (z.B. Dinge benutzen oder aufheben oder mit Leuten reden etc.).
Wir erleben die gesamte Geschichte aus der Sicht der Hauptperson. Das Spiel gibt uns in Dialogen immer unterschiedliche Optionen vor, die auch in den meisten Fällen das Handeln der Hauptfigur, und damit auch unter Umständen den Lauf der Geschichte verändern. Story-Adventures präsentieren sich dabei neben ihrer packenden Geschichte mit einer wunderbaren Mischung aus Grafik, Soundkulisse, Sprachausgabe und interessanten Dialogen.
In seltenen Passagen oder wenn wir die “falschen” Dialogoptionen wählen (es könnte z.B. keine gute Idee sein jemanden zu beleidigen, der gerade eine Waffe auf einen richtet…) ist es auch möglich, dass unsere Spielfigur stirbt. Durch entsprechend (automatisch) vorhandene Speicherpunkte müssen wir aber keine Angst haben längere Spielabschnitte wiederholen zu müssen.
Story-Adventures sind ein toller Zeitvertreib, wenn wir uns einfach mal von einer packenden Geschichte hinreißen lassen wollen und sogar durch unser Zutun einen Teil davon mitgestalten können.

Screenshot zu "Life is Strange"
Screenshot zu “Life is Strange” 14
Alle Informationen zu Story-Adventures gibt es hier:
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Open-World-Adventures
 Diese Spielidee ist noch vergleichsweise neu, hat aber bis heute einige sehr interessante und spaßige Videospiele hervorgebracht. Den Ausdruck “Open-World” werden wir auch in den anderen Spielkategorien wiederfinden, da sich dieses Spielprinzip in den letzten Jahren enorm stark entwickelt hat.
Open-World Adventures sind viel weniger an eine Geschichte gebunden wie andere Adventurespiele. Wir bekommen hier also weniger Story – dafür viel mehr spielerische Freiheit geboten. “Open-World” bedeutet ja vom Grundsatz her, dass uns das Spiel eine offene Spielwelt bietet ohne uns dabei wesentlich in unserem Vorgehen zu beeinflussen. Wir können also vom Prinzip von Anfang an machen, was wir wollen, bzw. was wir für richtig halten.
Wir müssen hier natürlich jetzt noch ein wenig einschränken: Viele aktuelle Spiele, auch z.B. viele Action-Adventures, bieten uns eine offene Spielwelt. Die korrekte Bezeichnung wäre also eher “Open-World-Action-Adventure” – da wir uns bei der PixelPenne solche Zungenbrecher allerdings sparen wollen, haben wir diese Spiele ganz einfach unter der Kategorie “Action-Adventure” eingestuft.
Aber was genau sind denn dann “Open-World-Adventures”? In diese Kategorie stecken wir die Abenteuerspiele, die sich hauptsächlich auf genau die Mechanismen stützen, die ein “Open-World” Spiel ausmachen, dabei aber vergleichsweise “friedlich” bleiben. “Open-World-Adventures” bieten dem Spieler die Möglichkeit, die offene Spielwelt zu erkunden, Materialien zu sammeln oder abzubauen um daraus neue Gegenstände zu erschaffen (sogenanntes “crafting”) und sich auf die ein oder andere Art häuslich niederzulassen. Natürlich wird auch mal gekämpft – schließlich muss das neue Schwert oder die neue Rüstung ja für irgendwas gut sein. So müssen wir im Spielverlauf, meist um an bessere Materialien zu kommen, diverse Gegner besiegen. Der Kampfaspekt ist hierbei vergleichbar mit z.B. einem vereinfachten Action-Adventure, es kommt aber in der Regel mehr auf die Ausrüstung Ihres Charakters an als auf unser Geschick im Umgang mit dem Gamepad oder der Maus.
Dadurch, dass wir in der Regel selber bestimmen können, ob und wann wir in einen potentiell gefährlichen Bereich der Spielwelt vorstoßen, haben wir es so gesehen aber auch selber in der Hand, wie schwierig das Spiel für uns wird.
Open-World-Adventures sind eine nette Alternative zu den klassischen Action-Adventures und bieten grundsätzlich einen eher ruhigen Spielspaß. Durch die offene Welt, die vielen Möglichkeiten zur Verbesserung Ihrer Spielfigur und die zahlreichen weiteren Möglichkeiten, können Spiele dieser Kategorie ungeahnt lange motivieren.

Screenshot zu "Starbound"
Screenshot zu “Starbound” 13
Alle Informationen zu Open-World-Adventures gibt es hier:
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Weitere (erwähnenswerte) Sub-Genres

Nun ja, für die folgenden Sub-Genres haben wir (vorerst) keine eigenen Beiträge vorgesehen. Sollte sich hier in Zukunft mal ein Bedarf ergeben so holen wir das natürlich schnellstens nach, versprochen.
Wir möchten die “wichtigsten” Abenteuer-Sub-Genres dennoch nicht vorenthalten, aus dem Grund haben wir für jedes Sub-Genre eine kleine Erklärung mit Empfehlungen für sie vorbereitet.

 

Krimi-Adventures
Wer ist ein Fan von guten Krimis? Liest gerne Agatha Christie vor dem schlafen gehen? Das Regal voll von Büchern von John Grisham und Edgar Wallace? Für denjenigen könnte auch das ein oder andere Krimi-Adventure das Richtige sein.
Krimi-Adventures bedienen sich häufig auch der Point&Click Steuerung, sind also vom Prinzip her auch eher ruhigere Spiele die mehr Wert auf die Geschichte als auf Action setzen. Alleinstellungsmerkmale der Krimi-Adventures sind auf jeden Fall die besondere Art der Story und der Rätsel. Diese sind typischerweise wie ein Film-Krimi oder Kriminalroman angelegt.
Vor ein paar Jahren waren Adventures dieser Art regelrecht “angesagt” daher gibt es hier durchaus eine recht nette Auswahl. Leider wurde in der jüngsten Vergangenheit nicht mehr viel von den großen Entwicklerstudios geliefert daher findet man viele neuere Spiele nur noch von kleineren Entwicklern auf den entsprechenden Plattformen.
Für den richtigen Krimigenuß, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht die besten “Krimi-Perlen” aus dem großen Spiele-Meer zu fischen!

Screenshot zu "Das Testament des Sherlok Holmes"
Screenshot zu “Das Testament des Sherlok Holmes” 12

 

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Horror-Adventures
Jetzt kommen wir zu den Spielen die ganz sicher nicht für jedermanns Geschmack sind – Horror-Adventures. Unsere Warnung an dieser Stelle, wer kein hart gesottener Horror-Fan ist, sondern bereits bei leichteren Gruselfilmen zusammen schreckt, sollte besser die Finger von Horror-Spielen lassen!
Jetzt fragen sich natürlich viele, was macht denn solche Spiele so gruselig? Nun ja, grundsätzlich hört sich eine solche Erklärung erst einmal wie ganz normale “Horror-Kost” an.
Wir befinden uns in einer “gruseligen” Umgebung wie eine alte Irrenanstalt, verlassene Kleinstädte oder was es sonst auch in diversen Horror-Büchern oder -Filmen so gibt. Was die ganze Sache so enorm gruselig macht ist die Tatsache, dass wir die Hauptfigur nun mal selber steuern – oft auch noch aus der Ego-Perspektive. Das schafft im Zusammenspiel mit der Musik und den Soundeffekten eine Immersion, die uns praktisch das Blut in den Adern gefrieren lassen kann.
Horror-Adventures können sich je nach Titel mal ein wenig mehr in Richtung Story- aber auch in Richtung Action-Schwerpunkt bewegen. Story-lastige Titel spielen sich dann auch wirklich mehr wie ein Story-Adventure “nur” eben in einem entsprechenden Horror- bzw. Grusel-Setting.
Die Action-Horror-Spiele sind dann noch einmal eine ganze Stufe “härter” hier haben wir nicht nur das gruselige Setting, die Musik und Sounduntermalung sondern auch noch eine ganze Menge Gegner sie uns ans Leder wollen und die wir uns meistens mit nur wenigen verfügbaren Waffen oder enorm knapper Munition vom Hals halten müssen.
Horror-Adventures sind schon wirklich ein Erlebnis für sich. Man muss es allerdings auch mögen. Was noch viel “schlimmer” ist – es gibt bereits die ersten Horror-Spiele mit Virtual-Reality Unterstützung – da ist ein Herzinfarkt ja schon fast vorprogrammiert!

Screenshot zu "Outlast"
Screenshot zu “Outlast” 16

 

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Textadventure
Textadventures gehören eher zu der “aussterbenden” Sorte der Adventurespiele. Zwar gibt es auch heute im Indispielebereich immer noch Entwickler, die sich an dieses Genre “heran trauen”, es gibt nur leider kaum noch Leute, die solche Spiele spielen.
Wir haben dennoch einige wenige dieser Art für Sie gefunden und getestet.

Screenshot zu "The Choice of Robots"
Screenshot zu “The Choice of Robots” 17

 

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Quellenangaben:

Eingangsbild: “Uncharted 4” von Videogame Photography. CC2.0 Uncharted 4: A Thief’s End ©2016 Sony Interactive Entertainment

[1] “The Last of Us Concept Art” von Skush. CC2.0  ©

[2] “Middle Earth: Shadow of Mordor” von Stefan S. CC2.0  ©

[3] “The Witcher 3: Wild Hunt” von Stefan S. CC2.0  ©

[4] “Dragon Age Inquisition” von Videogame Photography. CC2.0  ©

[5] “The Witcher 3: Wild Hunt” von Tr1nity. CC By-Sa 3.0 ©

[6] “Lego Dungeons and Dragons – Roaming at the front” von Marco Hazard. CC2.0

[7] “Edna bricht aus” von Poledra. CC By-Sa 3.0 ©2008 Daedalic Entertainment

[8] “Tomb Raider Wallpaper” von Skush. CC2.0

[9] “Fallout 4” von Videogame Photography. CC2.0  ©

[10] “World of Warcraft” von Jennie. CC2.0  ©Blizzard Entertainment

[11] “Divinity: Original Sin” von Labrador Nelson. CC By-Sa 3.0 ©2014 Daedalic Entertainment

[12] “Das Testament des Sherlok Holmes” von Kriesing. CC By-Sa 3.0 ©2012 Koch Media

[13] “Starbound” von schlammonster. CC By-Sa 3.0 ©2016 Chucklefish

[14] “Life is Strange” von Sisko. CC By-Sa 3.0 ©2015 Square Enix

[15] “Diablo 3: Reaper of Souls” von Tock3r. CC By-Sa 3.0 ©2014 Blizzard Entertainment

[16] “Outlast” von Benjamin Braun. CC By-Sa 3.0 ©2013 Red Barrels

[17] “The Coice of Robots” von Claus. CC By-Sa 3.0 ©2014 Choice of Games