Open-World Survival

Überleben ist das Ziel

Eine weitere Art der “Open-World” Videospiele sind die sogenannten “Open-World Survival” Spiele. Aufmerksame Leser der Pixelpenne werden sich an dieser Stelle vielleicht ein wenig wundern, wie viele “Open-World” Spiele es denn nun gibt und was denn nun der eigentlich Unterschied zwischen allen ist.
Bei den Spielen der “Survival” Kategorie, kommt dem Überleben der Spielfigur der Größte Spielanteil zu. Es kann durchaus einige “Action” und auch “Abenteuer” Elemente geben. Das bedeutet, auch in Überlebensspielen, müssen wir eventuell kämpfen und können uns Ausrüstung herstellen (craften).
Das Ziel ist hier jedoch anders definiert – es lautet meistens “ganz einfach” nur “Überleben” und zwar so lange wie möglich.
Die Spiele dieser Kategorie machen uns diese Aufgabe selbstverständlich nicht gerade einfach. Lebensfeindliche Umgebungen sowie gefährliche Tiere oder andere Elemente versuchen permanent unser Leben zu beenden und die ständige Suche nach Nahrung und Schutz treibt uns oftmals in immer gefährlichere Gegenden der Spielwelt.

Das Survival-Spiel “Minecraft” wurde bereits über 120 Millionen Mal verkauft! Minecraft Fakten

 


 

Kleine Geschichtsstunde zu Open-World Survival

Auch das Genre der Open-World Survival Spiele ist noch vergleichsweise jung. Wir können sagen, dass erst etwa 2010 mit Minecraft (was einen speziellen Survivalmodus beinhaltet) eines der ersten Spiele nach diesen Prinzipien erschienen ist.
Es folgten Spiele wie z.B. DayZ oder auch The Forest, da hier aber das allgemeine Gameplay mehr auf Kämpfen ausgelegt ist, führen wir diese Spiele unter der Kategorie “Survival-Action”.
Neuere Survivalspiele dieser Kategorie sind “The Long Dark” und “Don’t Starve”.
Viele weitere Spiele sind noch unter den Abenteuer und Actionspielen zu finden – diese haben ebenfalls einige Überlebensaspekte, liefern aber noch weitere Inhalte die sich von den “reinen” Überlebensspielen dieser Kategorie abheben.
Screenshot zu “Minecraft” 1

 

Was müssen wir bei Open-World Survival Spielen eigentlich machen?

In einem reinen Überlebensspiel geht es in der Regel nicht um Action, Kämpfen oder eine Geschichte. Es geht einzig und alleine um das Überleben des Spielcharakters.
Wir befinden uns (je nach Spiel aus einem bestimmten Grund) in einer lebensfeindlichen Umgebung wieder und müssen und nach einer kurzen Orientierungsphase um die Bedürfnisse unserer Spielfigur kümmern. Das geht bei etwas einfachem wie Nahrung und Wasser los, im weiteren Verlauf benötigen wir dann auch Medizin, Kleidung oder sonstige Gegenstände die unser Überleben sichern können (z.B. auch Waffen + Munition).
Screenshot zu “Don’t Starve” 2
Um an eben diese Dinge zu gelangen, sind wir automatisch gezwungen, uns in der Welt umzuschauen und diese zu erkunden. Dabei treffen wir zwangsläufig auf Gefahren.
Das können ganz klassisch ein Rudel Wölfe oder auch mal ein Zombie, kann aber auch etwas ganz “einfaches” wie ein Schneesturm sein, der uns ganz ungeschützt erwischt.
Das Ziel ist oft nur das Überleben, das “wie” haben wir selber in der Hand.

 

Was erwartet mich bei einem Open-World Survival Spiel?
Wir starten in der Regel einfach irgendwie und irgendwo in der jeweiligen Spielwelt. Ohne größere Erklärungen werden wir oft direkt mit den Gefahren konfrontiert und lernen relativ schnell, was wir, bzw. unsere Spielfigur, zum Überleben braucht.
Das Spielprinzip ist nicht auf Action ausgelegt. Wir müssen unseren Weg also nicht kämpferisch bestreiten, das führt bei diesen Spielen meistens genau zum Gegenteil – nämlich zum Tot.
Wir bekommen in den meisten Fällen auch keine Geschichte oder andere “Annehmlichkeiten”. In diesen Spielen konzentrieren wir uns ohne irgendwelchen “Ballast” rein auf das Überleben.
Wir müssen den vielfältigen Gefahren trotzen und Strategien und Taktiken erarbeiten, um unser Überleben so lange wie möglich zu sichern.
Screenshot zu “Stranded Deep” 3

 

Tipps für Open-World Survival Anfänger
Bei einem Survivalspiel sollten wir uns am Anfang immer mit dem Umstand anfreunden, dass wir zuerst ziemlich oft an ziemlich vielen “banalen” Dingen sterben werden.
Es dauert immer eine Zeit, bis wie die grundsätzlichen Überlebensprinzipien der Spielwelt verstanden haben und lernen, diese für unsere Spielfigur auszunutzen.
So heißt es zu Anfang sehr häufig “Versuch und Irrtum”.
Wir laufen z.B. nichtsahnend auf eine Hütte zu die offenbar auf einem zugefrorenen See liegt. Alles geht gut bis wir plötzlich im Eis einbrechen.
Wir können uns zwar aus der Lage befreien, haben jedoch keine Möglichkeit ein Feuer zu entzünden um uns wieder aufzuwärmen. Da wir leider auch in den nächsten Minuten weder Ersatzkleidung noch sonst etwas finden, womit wir uns aufwärmen können erfrieren wir, als es schließlich Nacht wird…
Das ist nur eine Schilderung von hunderten von Möglichkeiten – erst wenn wir solche Situationen bereits erlebt haben, werden wir uns auch der unzähligen Gefahren der Spielwelt bewusst und sind irgendwann in der Lage, eine Gefahr bereits vor unserer Handlung zu erkennen – mit diesem steigenden Situationsbewusstsein werden wir allmählich immer länger überleben können.. und das ist schließlich unser Ziel.

 

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Quellenangaben

Eingangsbild: “The Long Dark” von Tock3r. CC By-Sa 3.0 ©2014 Hinterland

[1] “Minecraft” von Stefan1904. CC By-Sa 3.0 ©2011 Mojang Specifications

[2] “Don’t Starve” von Lorion. CC By-Sa 3.0 ©2013 astragon Software

[3] “Stranded Deep” von Lorion. CC By-Sa 3.0 ©2015 Beam Team